Wedeler Schwimmasse messen sich auf Bundesebene

Von M.K. 21.-24. Nov 2013 - Stadtbad Johannisberg "Schwimmoper" Wuppertal: Kea Körner startete erfolgreich im Einzelüber 200m und 400m Freistil als auch in den beiden 4x50m-Staffeln; Trainer Kopp war dreifach im Einsatz: an der Uhr und aktiv über 50m Freistil und Rücken.

Nach ihrem Startrechtwechsel nach Elmshorn und zurück gelang Kea Körner erneut der Sprung unter Deutschlands Beste, indem sie bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften an den Start ging. Über 400m Freistil wurde sie 30. in 4:25,20 Minuten - satte vier Sekunden schneller als bei der Qualifikation. Auf der Halbdistanz folgte ein guter 32. Rang (2:05,84 Minuten) und nun die Frage, inwieweit Kea Leistung und Leistungsbereitschaft im Abiturjahr kompensieren können wird. 

Kea komplettierte dazu die Damenstaffeln der SG Elbe, die nach jahrelanger Abstinenz endlich wieder auf der deutschen Schwimmbühne vertreten waren. Für den mitgereisten Trainer Mathias Kopp war es besonders erfolgreich, dass alle Starterinnen seiner Wedeler Trainingsgruppe entsprangen. Die 4x50m Lagen bildeten den Wettkampfauftakt. Dier Besetzung Jasmin Cwilinksi, Charlotte Buchholz, Körner und Lisa-Marie Nuppenau erschwamm einen 28. Platz (01:52,05 Minuten) und zugleich einen verheißungsvollen Auftakt für gute Meisterschaften. Ein Platz unter den Top 20 war sogar nur eine knappe Sekunde entfernt. Aber auch diese Zeit bedeutete eine Steigerung von zweieinhalb Sekunden zu den Schleswig-Holsteinischen Titelkämpfen, denn alle Schwimmerinnen lieferten eine persönliche Bestzeit. Über 4x50m Lagen stand am Ende zwar „nur“ ein 48. Platz auf der Anzeigetafel, aber die Zeit von (2:07,49 Minuten) bedeute eine erneute Steigerung im Vergleich zu den SHSV-Meisterschaften – und zwar um mehr als eine Sekunde. Buchholz schwamm Rücken, Nuppenau Brust, Cwilinski die Schmetterlingteilstrecke und Körner war in Kraul die Schlussschwimmerin.

Kopp war scheinbar do beeindruckt von den Leistungen seiner Schützlinge, dass sein erster Start über 50m Rücken suboptimal verlief – 0:27,07 Minuten, Platz 54. Eine gute Leistung über 50m Freistil (0:23,92 Minuten) vertröstete ihn allerdings und markierte einen positiven Schlusspunkt unter eine erfolgreiche Meisterschaft, bei denen die Debütantinnen Cwiklinski, Buchholz und Nuppenau Lust auf mehr bekamen.

 

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