SG Elbe gewinnt Gesamtwertung

Von M.K. 27.-29.09.2013 - Hjortebrohallen, Haderslev (DK): Die SG Elbe gewinnt in Dänemark die Gesamtwertung. Emily Schröder, Lara Lemke und Mathias Kopp werden zudem als beste Schwimmer ihrer Wertungsklasse ausgezeichnet und Kopp schwimmt obendrein die punktbeste Leistung bei den Männern im gesamten Wettkampf.

Der Syd Cup ist traditionell der letzte Wettkampf vor dem Herbst-Trainingslager und den darauf folgenden Landesmeisterschaften (02. bis 03. November in der Kieler Universitätsschwimmhalle) und den Deutschen Kurzbahn Meisterschaften (22. bis 24. November in der "Schwimmoper" Wuppertal). Er gilt damit als idealer Gradmesser, was Athleten und Trainer in den Herbstferien als Trainingsschwerpunkt zu setzen haben. Nachholbedarf scheinen die Asse der SG Elbe kaum zu haben, zu gut waren die Leistungen im dänischen Becken, welche den Trainer Florian Zarp (Pinneberg) und Mathias (Kopp) von ihren Schützlingen vor allem in den Finalrennen geboten bekamen.

Allen voran schwammen Emily Schröder (Jahrgang 2000) und Lara Lemke (Jahrgang 2002); beide  konnten ihre Finalläufe stets gewinnen. So standen in den beiden jüngsten Wertungen der Mädchen über 50m und 100m über Rücken, Schmetterling sowie Freistiel nebst den 100m Lagen immer eine SG-Elbe-Schwimmerin ganz oben auf dem Treppchen.

Kea Körner (Jahrgang 1994) ist nach ihrer Trainingsexkursion bei der Wedeler DLRG mittlerweile zurück im Leistungsgruppentraining und knöpft beinahe schon an alte Leistungen an. Die 50m Schmetterling und 100m Freistil konnte Kea für sich entscheiden, darüber hinaus wurde sie Zweite im neu eingeführten Super-Sprint-Finale, in dem die älteste Wertungsklasse (15 Jahre und älter) noch einmal über 50m Freistil gegeneinander antrat - K.O.-System. Hier wurden fünf Durchgänge ausgeschwommen, in denen jeweils der Langsamste ausschied. Taktik und Stehvermögen waren in der Folge gefragt.

Bei den Männern gewann Mathias Kopp diesen neuartigen Wettbewerb. Hierfür hatte er sich zuvor im Finale über die 100m Schmetterling allerdings geschont und wurde dort "nur" Dritter. Ansonsten zeigte er den jungen Talenten noch einmal, wie es geht, und gewann ebenfalls alle 50m- und 100m-Finalrennen in den Rücken- und Freistildisziplinen sowie die 100m lagen und die 50m Schmetterling. Sein Bruder komplettierte aus Wedeler Sicht die Freistilfinals und wurde jeweils Zweiter. Im Super-Sprint-Finale kam Lars abschließend auf den dritten Platz, da eine Adduktorenzerrung aus dem Vorlauf über 100m Brust seine Möglichkeiten deutlich einschränkte. Trotzdem schaffte er es aber über beide Bruststrecken auf das Treppchen - Silber über 50m, Bronze über die 100m.

Erfreulich war auch, dass beinahe alle Starts eine neue persönliche Bestleistung hervorbrachten, so dass es auch auf selten geschwommenen Strecken das ein oder andere Ausrufezeichen gesetzt wurde. Brustspezialistin Lisa Nuppenau belegte so über 100m Schmetterling den zweiten Platz, wurde auf ihrer Hauptlage über 100m aber "nur" Vierte. Klassisch stark präsentierte sich das Aushängeschild der SG Elbe - die 4x50m Freistilstaffel - gewann ungefährdet: Kea brachte die SG Elbe als Startschwimmerin sofort in Führung, Vanessa Nitsch und Zoe Krause bauten die Führung weiter aus und die Jüngste im Bunde, Emily Schröder, brachte das Rennen sicher nach Hause.

Bei all den genannten Erfolgen verwundert es nicht, dass die Startgemeinschaft aus Wedel und Pinneberg die Gesamtwertung deutlich gewann und dafür mit 500€ belohnt wurde. Jeder Finalgewinn brachte zudem 100 Kronen, für den Zweiten Platz gab es 75 und für den dritten Rang noch stattliche 50 Kronen in Gutscheinform. Die SG Elbe war daher Dauergast im dortigen Sportshop und setzte die Gutscheine sofort in Badebekleidung, T-Shirts oder Sporthosen um. Emily, Lara und Mathias erhielten zudem einen Pokal für den Titel als beste Schwimmer ihrer Wertungsklasse. Auch die punktbeste Leistung erschwamm eine Elbe-Schwimmer - Trainer Kopp.

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