Gelungener Saisonstart in Flensburg

Von M.K. 19.-20. Sep 2015 - Flensburg: Wir waren am Wochenende beim 41. Förde Pokal in Flensburg am Start. 3 Wochen nach Ende der Ferien den ersten Wettkampf zu besuchen ist zwar etwas früh, aber auf Grund der späten gelegenen Sommerferien nicht zu ändern. Überraschend stark präsentierten sich die Aktiven der SG Elbe.

Allen voran Emma Mewes (Jg 01) die es bei 8 Einzel und 3 Staffelstarts auf 100% neue Bestzeiten brachte und ihre alten Bestmarken zum Teil um über 10 sec drücken konnte. das macht natürlich Lust auf mehr und man schielt schon mal mit einem Auge in Richtung der Deutschen Kurzbahn Meisterschaften. Das selbe Ziel verfolgt auch Jonte Körner. Der Mittelstreckler im Abitur Jahrgang tat sich zwar etwas schwer lieferte aber wie gewohnt solider Leistungen ab die Laut seiner Trainer Torsten Lagerpusch und Mathias Kopp voll im Soll lagen. Ebenfalls auf Kurs lag Jasmin Cwiklinski, die nach einjährigen USA Aufenthalt ihren ersten Wettkampf zurück in der Heimat bestritt.

Zu Bestleistungen fühlte sich Charlotte Buchholz berufen. Die Rücken Spezialistin startete auf Grund von Schulter Problemen noch gar nicht richtig in die Saison, konnte aber dennoch schon über 200 Rücken in 2:30,07 eine neue Bestzeit verbuchen. Ebenfalls gehandicapt war Lea Böhme. Eine Woche Klassenfahrt und eine späte Rückkehr am Freitag beeinträchtigten die Leistungen doch sehr. Umso erfreulicher das sie sich über 50 Freistil und Schmetterling dennoch um jeweils über 1 sec steigern konnte. Den anderen in nichts nach stand Carla Strübing (97) waren auch bei der, auf die Freistil spezialisierten Schwimmerin nur Bestzeiten zu verbuchen, ärgerte es ein wenig das sie über 400 Freistil die magische Grenze von 5 min denkbar knapp um 1,5 sec verpasste (5:01,54). Es war möglich ist sich ihr Trainer sicher. Es fehlt nur etwas an Wettkampf Erfahrung.

Davon erhoffen sich die Schwimmerinnen und Schwimmer am kommenden Wochenende reichlich. Dann geht es schon wieder Richtung Norden. Das Dänische Haderslev ist dann wie in den letzten 25 Jahren das Ziel . Zum Abschluss der Veranstaltung wurden noch die so genannten "Knockout-Finals" ausgetragen. Hierfür qualifizierten sich die 8 zeitschnellsten über die 100m lagen und trugen dann 5x 50m Rennen aus deren Lage vor jedem Start neu gelost wurde. Es scheiden dann 2x2 und 2x 1 Person aus, bis am Ende nur noch 2 den Sieg unter sich aus machen. Die Selbe war bei den Frauen durch Emma vertreten, die leider Lospech hatte. Gleich als erstes wurde Rücken gezogen, welches ihre schwächste Lage ist und so schied sie gleich zu Beginn als 8. aus. Bei den Männern holte "der alte Mann" die Kastanien aus dem Feuer. Zumindest bis zum 5. und letzten lauf. nach 2x Schmetterling einmal Brust und einmal Rücken musste sich der Trainer Mathias Kopp im entscheidenden 50 Kraul Sprint nur dem Elmshorner Arti Krasniqi geschlagen geben, was bei einem Altersunterschied von 17 Jahren aber durchaus vertretbar war.

 

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