Der Erfolg des Miniteams setzt sich fort

Von M.K., 15.-17. Mai 2015 - Magdeburg: Die vier Athleten der SG Elbe erreichten neben sehr guten Platzierungen auch einige Finalteilnahmen. Insebsondere das Ergbnis von Emma Mewes war mehr als erfreulich - mit Platz drei schaffte sie den Sprung aufs Treppchen.

Mit einem vier köpfigen Team reiste die SG Elbe am Freitag den nach Magdeburg zu den Norddeutschen Titelkämpfen. Meisten ist schon die Qualifikation ein riesen Erfolg, da die zu erbringenden Normzeiten Sportler aus 8 Bundesländern aussieben müssen. Trotzdem präsentierten sich die Wedeler Schwimmer überraschend stark. Jonte Körner (Jg 97) eröffnete über seine neben Strecke den 50 Meter Schmetterling gleich mit einer persönlichen Bestleistung von 26,62 und schwamm damit auf den 5. Platz. Eine Platzierung die ihn noch für das restliche Wochenende begleiten sollte. Denn auch über die 100 Freistil (54,36) und 50 Freistil (24,99) landete er auf dieser Platzierung dazu gesellten sich noch zwei 6. Plätze über 100 Schmetterling 1:00,45 und 200 Freistiel 2:02,11. Nach den 200 Freistil sah es schon so aus als würde das nicht sein Wochenende werden. Zu fest war die Muskulatur nach bereits 4 Starts und noch nicht einmal mehr die Norm Zeit erfüllt zu haben nagte erheblich am Selbstbewusstsein.

Davon war bei Emma Mewes (Jg 01) nichts zu merken. Das Küken im Team, das Anfang des Jahres noch von der bloßen Teilnahme an den NDM geträumt hatte, übertraf zum wiederholten Male alle Erwartungen. Über 50 Brust sprintete sie in unglaublichen 35,72 auf Platz 3 ihrer Altersklasse. Sie unterbot damit ihre erst 2 Wochen alte Bestmarke von den Landesmeisterschaften um satte 2 sec. Da staunte sogar die Landestrainerin Beate Schröder nicht schlecht. Ihr Trainer Mathias Kopp brauchte sogar eine Weile um zu realisieren, was er da gerade gesehen hatte. „Diese Leistungsexplosion ist bemerkenswert und es ist noch Luft nach oben“ zeigt sich Kopp zuversichtlich. Über die doppelte Strecke lief es dafür nicht ganz so gut 1:21,37 bedeuteten Platz 8. Hier fehlte auf der zweiten bahn einfach die Erfahrung, um auch dieses Rennen sicher nach Hause zu bringen. Aber wir sind auf dem richtigen Weg. Nächstes großes Ziel für Emma sind die nationalen Jahrgangs Meisterschaften im nächsten Jahr.

Charlotte Buchholz (Jg 98) erging es ähnlich. Über 100 Rücken 1:10,64 konnte sie mit Platz 6 und neuer Persönlicher Bestzeit glänzen. Einen Tag später über die 50m waren dagegen die Nerven nicht stark genug. Es wäre auch hier eine Bestzeit drin gewesen, ist sich ihr Trainer sicher. Nach einem sehr guten Start und Tauchphase bekam sie kein Druck auf die Hand und „wischte“ am Wasser vorbei. Das ist ärgerlich denn bei den 50m strecken muss alles passen, sonst wird man sehr schnell nach hinten durchgereicht. 34,12 bedeuteten daher Rang 13.

Komplettiert wurde das Team von Lisa Nuppenau. Sie startete zum ersten Mal in der Offenen klasse und hatte daher mit den Härtesten Normzeiten zu kämpfen. Konnte sich aber wie schon in den Jahren zuvor für 3 strecken Qualifizieren. Neben ihren Hauptstrecken den 50 (37,70) und 100 Brust (1:20,95) wagte sie einen Ausflug auf die 100m Schmetterling (1:09,95). Der Sprung in die Offene Klasse ist immer eine harte Sache. Wärend man im Jahrgang vorne mit geschwommen ist muss man sich Plötzlich damit abfinden nur noch auf zweistellige Platzierungen zu kommen. Aber Lisa hat einen guten Wettkampf abgeliefert und wird bis zu ihrem Abitur nächstes Jahr noch einmal alles dransetzen um einstellig zu werden.

Damit wäre der Wettkampf auch schon fast um 11:00 Uhr am Sonntag beendet gewesen. Wäre da nicht die neue Streckenverteilung gewesen. Diese besagt das die 400 Freistil am Sonntag nach den Finalläufen der 50 und 100m strecken stattfinden sollten. Da dies jedoch Jontes Hauptstrecke sind hieß es noch warten bis 16:30. Und dabei zusehen wie die Halle sich allmählich leerte bis nur noch die Mittelstreckler anwesend waren. Vom Trainer gab es dann nur noch die Anweisung „egal was du da gleich machst. Schwimm so dass wir es nicht bereuen noch so lange gewartet zu haben“. Diesem wurde dann auch Folge geleistet. Jonte schwamm das bis dahin beste Rennen seines Lebens und wurde im Jg 97 über 400 Freistil Norddeutscher Meister in 4:13,72. „genau wie wir es trainiert haben“, freute sich Trainer Kopp. „ Es war ein schnelles aber konstantes Rennen, zudem konnte er sich sehr gut Feld orientieren.“ Mit diese im wahrsten Sinne des Wortes „Meisterleistung“ gingen die NDM 2015 zu Ende. Es folgten 3h Stau auf der A2. Aber auch die Gewissheit das Jonte Alle seine Strecken bis auf die 50 Freistil bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften noch einmal schwimmen wird.

Daher hat er das umfangreichste Programm seit etlichen Jahren vor sich. 100, 200, 400 und 800 Freistil sowie die 50 und 100 Schmetterling. Anreise nach Berlin ist am 01.06 der Wettkampf startet dann am Dienstag mit den 50 Schmetterling und gleich danach mit seiner Paradestrecke den 400m Freistil.

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