Deutsche Mannschaftsmeisterschaften 2015

Von M.K. 14.-15. Feb 2015: Die 2. Damenmannschaft trat zu ihrer Abschiedstournee an und wird im kommenden Jahr wohl nicht erneut antreten (können). Die 1. Damenmannschaft schwamm wie erwartet groß auf und bot der Pinnebergerin Fjolla Krasniqi einen letzten Belastungstest vor ihren Norddeutschen Langstreckenmeisterschaften ein Wochenende später.

Die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMS) sind der einzige Schwimmwettbewerb, bei dem nicht die Leistung des einzelnen, sondern die der gesamten Mannschaft im Fokus steht. Jede Mannschaft muss alle 100m- und 200m-Strecken (Schmetterling, Rücken, Brust, Freistil und Lagen), 50m Freistil, 400m Freistil und Lagen sowie die Damen 800m Freistil und die Herren 1500m Freistil zweimal schwimmen. Ein Mannschaftsmitglied darf maximal fünf Starts absolvieren, wobei die erzielten Punkte über die Einzelstrecken für jede Mannschaft addiert werden und am Ende gewinnt die punktbeste Mannschaft.

„Einer für alle, alle für einen!“ – so lautete daher das Motto und jeder ist bis an seine Grenzen gegangen. Den Auftakt machten die 2. Damen der SG Elbe am Samstag in der 2. Landesliga. Vor allem Freja Barthelmes und Carla Strübing lieferten Bestzeiten auf Anfrage. Aber auch Sophie Teichmann, Lea Böhme, Emma Mewes, Lea Augenstein sowie die beiden jüngsten im Team, Elina Barthelmes und Nele Sophie Ruholl, zeigten klasse Leistungen.

Am Sonntag ging es dann für die 1. Damen in der 1. Landesliga zur Sache. Bemerkenswert waren die Leistungen von Charlotte Buchholz. Nach ihrem halbjährigen Aufenthalt in Australien lieferte sie direkt wieder zwei top Zeiten über 100 und 200m Rücken und schraubte ihre persönlichen Bestmarken jeweils um zwei Sekunden nach unten. Kaum langsamer war ihre Schwester Elisabeth, ebenfalls über beiden Rücken-Strecken. Auch die zwei Freistilspezialistinnen Zoe Krause und Kea Körner zeigten sich als fleißige Punktesammlerinnen wie auch Lisa-Marie Nuppenau. Eine Woche zuvor lag Lisa noch mit einer schweren Grippe im Bett, trotzdem schwamm sie für ihr Team über ihre Paradestrecken 100 und 200m Brust dicht an ihre Bestzeiten heran und ließ sich auch über die Schmetterlingsdistanzen nicht abhängen. Vorerst das letzte Mal am Start war Katharina Karolewicz, die nach dem Abitur für ein duales Studium nach Bremen geht. Fjolla Krasniqi, die ihren 18. Geburtstag zu Gunsten des Teams in der Schwimmhalle verbrachte, leistete ihren Anteil mit den Strecken 800m Freistil und 400m Lagen sowie 100 und 200m Brust - einem sehr undankbaren DMS- /Geburtstags-Programm aber einer hervorragenden Vorbereitung auf die Norddeutschen Meisterschaften der langen Strecken ein Wochenende später. Dort wird Fjolla zusammen mit Emily Schröder erneut über die 800m Freistil und 400m Lagen an den Start gehen.

Obwohl der Wettkampf für die SG Elbe durchaus erfolgreich lief, wird die zweite Mannschaft im kommenden Jahr voraussichtlich nicht an den Start gehen. Das ist zum einen auf schwindendes „Personal“ zum anderen auch auf die Kürzung der Sportförderung zurückzuführen.

 

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